5 Dinge die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte

5 Dinge die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte

 Die Zeit des Jubiläums ist erreicht: Janina Loves hat seinen 1. Geburtstag! Zu genau dieser Zeit vor 1 Jahr richtete ich diese Domain ein. Die Ziele, die ich mit dem Blog erreichen wollte, waren hoch gesetzt, zu hoch. 100.000 Unique Visitor in 1 Jahr, 10.000 Instagram Follower nach ein paar Monaten. Meinen 1. Geburtstag wollte ich nicht nur mit Pauken und Trompeten feiern, sondern auch mit diesen Erfolgen. Tja, Pustekuchen – ich habe nichts davon erreicht. Heute vor 1 Jahr habe ich mir das Ziel gesetzt, das Bloggen genau 1 Jahr lang durchzuziehen, egal was passiert, um dann zu resignieren. Lohnt sich das? Bringt das überhaupt was? Nach einem Jahr hab ich weder 100.000 Visitor im Monat, noch 10.000 Instagram Follower. Ich habe jedoch einiges gelernt. Über mich, über das Leben, das Bloggen, Online Marketing, HTML, etc pp. Ich habe diesen Blogpost 5 Dinge die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte genannt und will euch damit erklären, welche Dinge ich in 1 Jahr bloggen gelernt habe.

5 Dinge die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte

5 Dinge die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte

5 Dinge die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte

Von nichts kommt nichts

Im Februar 2017 startete ich nicht nur den Blog, sondern auch einen neuen Instagram Account. Ich wollte komplett neu durchstarten und entschloss mich, das mit einem neuen Account auf Instagram zu machen anstatt mit meinem bereits bestehenden. Auf diesem hatte ich bereits ca. 600 Follower und immer mal wieder in unregelmäßigen Abständigen Mode, Reise oder private Bilder gepostet. Es war ein bisschen seltsam, komplett bei wieder 0 anzufangen. Ich suchte nach anderen kleinen Accounts, um mich mit ihnen zu vernetzten und es war unglaublich schwer, solche zu finden. Beinahe jeder auf dieser Plattform konnte 30.000, 40.000 oder 50.000 Follower vorweisen. So schwer es war den Anfang in dieser überfüllten Instagram Welt zu machen, so dachte ich gleichzeitig, dass ich es locker in wenigen Monaten auf die ersten 10.000 Follower bringen würde. Ich meine, bei Instagram hat doch so gut wieder jeder 10.000, oder? 1 Satz it X, das war wohl nix! 1 Jahr später habe ich noch immer nicht ganz 6000 Instagram Follower. Und diese kamen wahrlich nicht von allein. Die ersten 1000 hatte ich nach ca. 2 Monaten, was der 1. Meilenstein war. Ich war zu der Zeit wahnsinnig aktiv. Ich habe gepostet, geliked und Shoutouts vergeben. Ehrlich gesagt dachte ich dann, ich könnte mich ja nun ein wenig zurücklehnen, von nun an werden die Leute sicher von allein meinen Feed aufmerksam. Fehlanzeige! Niemand wird von allein auf deine Instagram Seite aufmerksam! Ich habe gelernt, wenn du nicht täglich mehrere Stunden in Instagram investierst, geht es nicht vorwärts. Ich habe viele liebe Mädchen in meiner Insta Community, die sich gegenseitig sehr unterstützen und pushen. Ohne Zusammenhalt und das Unterstützen anderer Accounts und Blogger kommt keiner vorwärts. Es gibt natürlich Accounts, von denen jeder Post viral geht, aber das sind Ausnahmen. Ohne tägliche Instastories, dem Liken und Kommentieren bzw. Antworten anderer Nutzen, sowie Folgen und Zurückfolgen geht wirklich gar nichts bei Instagram. Und obwohl es scheinbar so viele gibt, die 10k und mehr haben, ist es wirklich nicht so leicht dort hinzukommen. Denn der Erfolgt und das Wachstum kommen nicht nur davon in dem man einfach nur ein paar Bilder postet. Ich möchte meine kleine Insta Community auf jeden Fall nicht mehr missen und kann mir gar nicht mehr vorstellen, nicht mehr zu posten und mich dort auszutauschen.

4 Dinge die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte

5 Dinge die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte

5 Dinge die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte

Vergleiche dich nicht mit anderen

Laut der Studie #StatusofMind ist Instagram die App, die am meisten das Wohlergehen und die Psyche seiner Nutzer beeinträchtigt. Die Studie wurde 2017 von der Royal Society for Public Health zusammen mit der Young Health Movement Organisation in Groß Britannien durchgeführt. Dabei gaben 70% der Befragten an, sie fühlen sich durch die Plattform unwohler in ihrem Körper, von diesem Gefühl sind besonders junge Frauen betroffen. Auf Instagram sehen wir meist nur perfekte Bilder. Schöne, schlanke Frauen, Mädchen mit den neuesten Designer Taschen oder exotische Urlaubsdestinationen. Wer postet schon ein Bild von sich, auf dem er sch**** aussieht? Jeder will natürlich nur das Beste aus seinem Leben und von sich zeigen. Studienteilnehmer, die sich als sehr selbstbewusst einstuften, zeigten jedoch wenig bis keine Effekte durch den Konsum von beispielsweise Fitnessinhalten oder Fitnessmodels auf Instagram. Ich sehe meinen Instagram Account auch als meinen Business Account (ich habe ihn ja auch auf Business umgestellt 😉 ). Seitdem ich Instagram als Blogger nutze, sehe ich die App anders. Ich vergleiche mich nicht (mehr) mit anderen, oder nur ganz wenig.

Der einzige Vergleich den man ziehen solltest, ist der, mit der selbst

Wenn ich meine Bilder von vor 1 Jahr mit den jetzigen vergleiche, sehe ich auf jeden Fall eine Verbesserung und eine positive Veränderung. Das sehe ich nicht nur in meinen Fotos, sondern auch in meinen Blogbeiträgen und dem Aufbau meines Blogs. Was andere machen sollte einem egal sein, wobei ab und zu Inspiration einholen vollkommen ok ist ist.

Wichtig ist, dass man sich selber verbessert und an seinen eigenen Stärken s arbeitet, dass man die beste Version seiner selbst wird.

5 Dinge die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte

5 Dinge die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte

5 Dinge die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte

Nichts ist umsonst

Dieser Punkt ähnelt ein wenig dem 1. Punkt „von nichts kommt nichts“. Zum einen gibt es auch beim Bloggen nichts, ohne dass man sich dafür anstrengen müsste. Zum anderen möchte ich in diesen Punkt jedoch darauf hinaus, dass das Bloggen Geld kostet. Ohne das Investieren von Geld kann man schlicht keinen Blog gründen. Ich habe 40€ Kosten im Jahr für meine Domain, ich zahle 12€ im Monat für Adobe Photoshop und Lightroom und 20€ monatlich für Boardbooster Im Dezember habe ich den Pinterest Kurs von Caroline Preuss für 240€ gemacht. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich so viel Geld investieren möchte und kann und ich bin sehr froh, dass ich das getan habe. Der Kurs hat sich voll und ganz gelohnt und ausgezahlt. Zusätzlich zu dieser Art von Kosten kommt natürlich der Aufwand für das Equipment wie Kamera und Laptop. Ich muss euch wahrscheinlich nicht sagen, dass man als Fashionblogger natürlich auch einen gewissen Betrag in Mode und Klamotten investieren muss 😉 Ihr seht, da kommt einiges zusammen. Ich empfehle jedem in eine anständige Kamera zu investieren und vor allem in hochwertige Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop und Lightroom, da diese wirklich viel besser sind als kostenlose Programme.

5 Dinge die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte

5 Dinge die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte

Halte dich an den Plan

Grad im Bereich Fashionbloggen ist Reizüberflutung vorprogrammiert. So gibt einfach immer so unglaublich viele neue Trends, dass es unmöglich ist, jeden mitzumachen. Mein Problem ist, dass ich mit einer Sache beginne und mir währenddessen fünf neue Idee kommen, über die ich auch bloggen oder die ich tun könnte. Wenn ich mich dann nicht zusammenreiße und meine erste Idee zu Ende bringe, würde hier wohl nie ein fertiger Post entstehen. Ich habe mir für die Zukunft vorgenommen, strategischer zu arbeiten mir einen Plan zu machen, was ich kommen Monat posten möchte. Nächsten Monat steht Ostern und der Frühlingsanfang an an, also sollte ich jetzt schon mal planen, was ich zum Thema Ostern und Frühling posten möchte und mich dann vor allem daran halten. Das ist jetzt im Februar schon ein bisschen komisch, da wir uns noch mitten im Winter befinden und es grad schneit, aber was soll’s 🙂

Die Zeit rennt

Ich glaube ich hatte noch nie das Gefühl, dass die Zeit so schnell rennt wie jetzt. Bevor ich mit dem Bloggen angefangen habe, hatte ich das Gefühl, dass die Zeit gar nicht vorbei geht. Als ich mich nach dem Studium auf Jobssuche begeben habe, war jedes mal die Anforderung „mindestens 2 Jahre Berufserfahrung“. Also musste ich erstmal irgendeinen Anfängerjob bekommen und dort 2 Jahre rum bekommen. 2 Jahre einen Job durchzuziehen, auf den man keinen Bock hat ist nicht so einfach. Ich weiß noch wie ich auf meinen Kalender gesehen habe und dachte „oh nein, das kann doch nicht sein, ich hab grad mal 1 Jahr rum. Jetzt habe ich immer noch 1 Jahr vor mir“. Die Zeit zog sich hin wie zähes Kaugummi. Warum vergeht die Zeit jetzt mit dem Bloggen schneller? Ich warte nicht mehr darauf, dass etwas passiert. Es gibt so viele Dinge, die ich erledigen möchte, dass ich dafür gar nicht genug Zeit hab. Als Fashionblogger genießt man jede Jahreszeit und versucht das Beste aus ihr herauszuholen. Stiefel, Mäntel und Mützen im Winter. Lichterketten und Zuckerstangen zu Weihnachten. Blumen und endlich wieder Kleider im Frühling. Strandfotos und Sonnenuntergänge im Sommer. Als Fashionblogger zelebriert man jede Jahreszeit in vollen Zügen. Das Hier und Jetzt zu genießen ist letztendlich das Beste was man aus seinem Leben machen kann.

5 Dinge, die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte

5 Dinge die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte

5 Dinge die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte

5 Dinge, die ich vor dem Bloggen gern gewusst hätte

Wie alles begann und warum ich heute blogge Part I

 

Du magst vielleicht auch

19 Kommentare

  1. Toller Beitrag, da stimme ich dir in den meisten Punkten zu! Man sollte dem ganzen Zeit geben und keine hohen Erwartungen haben. Spaß ist das einzige, was einem die Motivation und den Ansporn gibt! Außerdem ist es umso schöner, wenn man durch die ein oder andere Entwicklung überrascht wird 🙂

    Liebe Grüße, Esra
    https://lovelylines.de/

  2. Also ich kann dir auf jeden nur zu stimmen. Gerade was Insta-betrifft ist es unglaublich schwer und ich habe da für mich beschlossen die Energie in den Blog zu stecken und Insta nebenher laufen zu lassen. Was die Bildbearbeitungsprogramme angeht muss ich dir auch recht geben. Es lohnt sich definitiv mehr zu investieren und wird sich langfristig hoffentlich auch auszahlen.

    Liebe Grüße, Milli
    (http://www.millilovesfashion.de)

    1. Hi Milli, wir haben anscheinend beide die gleichen Probleme mit Instagram 😀 ich investiere generell mehr in meinen Blog und das zahlt sich auch aus 🙂 Man probiert sich halt so durch mit den verschiedenen Bildbearbeitungsprogramme und Stylen 🙂 Lieben Gruß Janina

  3. Danke für den lehrreichen Post. Aber ist es wirklich so, dass ohne Communitygruppen und unendlich viel aktiv sein auf Instagram nichts geht? Aus Erfahrung kann ich sagen, dass sehr guter Content auch belohnt wird. Aber du hast recht, es wird langsamer gehen.
    xx Franzi 🙂

    1. Hallo liebe Franzi,
      danke für deinen Beitrag. Dein Content ist wirklich absolut spitze, nahezu perfekt und vorbildlich. Du hast Recht, sehr guter Content bringt auch wirklich einiges. xxx Janina

  4. Hallo Janina,

    ich bin noch am Überlegen, ob ich es wirklich wagen soll, viel Zeit und Energie in den Blog zu stecken.

    Danke für deine Offenheit an dieser Stelle.
    Machst du bereits deinen ersten Umsatz nach einem Jahr?

    Schöne Grüße

    Linda

    1. Hallo Linda,
      danke für deinen netten Kommentar 🙂 Ich habe im Laufe meines 1. Blogger Jahres bereits einige Einnahmen erzielt. Wenn du dazu weitere Frage hast schreib mir doch gerne mal eine Mail. xxx Janina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.